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Mafia-Drama "Der Verräter" von Marco Bellocchio

Mafia-Drama "Der Verräter" von Marco Bellocchio
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In Cannes wurde er gefeiert, jetzt kommt er in die Kinos: "Der Verräter" des italienischen Regisseurs Marco Bellocchio.

In den frühen 80er Jahren befindet sich der sizilianische Mafia-Krieg auf seinem Höhepunkt. Tommaso Buscetta, der erste Mafiaboss der Cosa Nostra, flieht nach Brasilien, versteckt sich dort. Nach seiner Verhaftung und Ausliefrung nach Italien trifft Buscetta eine Entscheidung, die die Geschichte der Mafia verändern wird: Er verrät den Eid auf die Cosa Nostra und spricht mit der Jutiz, dem legendären Richter Falcone. Buscetta wird zum ersten Mafia-Kronzeugen für die Behörden.

Marco Bellocchio: _"Es ist klar, dass wenn man sich von einem Charakter angezogen fühlt, dann, weil er so faszinierend ist. Nicht, weil er ein doppeldeutiger Charakter ist, sondern weil alle, die ihn kannten, von einem Mann mit einem starken Charakter sprechen, ein solider Typ, ignorant, unkultiviert, aber wer ihn kannte - er war dumm."
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Gespielt wird die Hautrolle des Tomasso Buscetta von Pierfrancesco Favino: "Zuerst hatte ich eine historische Vorstellung von dieser Figur und ich gebe zu, dass mich viele Facetten fasziniert haben. Er ist ein Gangster aus den 1950er Jahren, ein Genießer, der Spaß hat. Er klingt wie ein Playboy, er hat Erfolg bei den Frauen. Er ist faszinierend."

In der Italien wurde der Film im Mai veröffentlicht - zum Jahrestag der Ermordung von Richter Falcone. "Der Verräter" wird für Italien als bester fremdsprachiger Film bei den Oscars ins Rennen gehen.

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