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Die Türkei schiebt weitere IS-Verdächtige ab

Die Türkei schiebt weitere IS-Verdächtige ab
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Die Türkei setzt die Abschiebung mutmaßlicher IS-Anhänger und ihrer Familien in ihre Heimatländer fort. Derzeit sitzen laut Präsident Recep Tayyip Erdogan mehr als 1000 von ihnen in türkischen Gefängnissen, darunter 737 ausländische Staatsbürger.

Am Donnerstag ist eine siebenköpfige deutsch-irakische Familie am Flughafen Tegel in Berlin eingetroffen. Sie wird dem salafistischen Milieu in Hildesheim zugerechnet. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen soll sie durch Vertreter mehrerer Behörden befragt werden.

Der Vater wurde nach der Ankunft in Berlin wegen eines bestehenden Haftbefehls festgenommen. Details zu dem Haftbefehl wurden nicht bekannt.

Er soll sich noch in einer Berliner JVA befinden, die anderen Familienmitglieder seien nicht mehr in Berlin, so der Berliner Senat.

Am Freitag werden zwei Ehefrauen von IS-Kämpfern erwartet, die aus Gefangenenlagern in Syrien geflohen sein sollen.

Ankara bereitet zudem die Abschiebung eines amerikanischen mutmaßlichen IS-Anhängers in die USA vor. Eigentlich sollte er nach Griechenland abgeschoben werden - dort wurde er aber nicht reingelassen. Die USA will nun Reisepapiere ausstellen.

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