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Haftstrafe für österreichischen Olympiasieger Seisenbacher wegen Kindesmissbrauch

Kurz vor der Urteilsverkündung beharrt Seisenbacher immer noch auf seiner Unschuld
Kurz vor der Urteilsverkündung beharrt Seisenbacher immer noch auf seiner Unschuld -
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REUTERS; LEONHARD FOEGER
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Es ist der tiefe Fall einer österreichischen Judo-Legende. Peter Seisenbacher ist wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Minderjährigen zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Der Olympiasieger von 1984 und 88 hatte bis zuletzt seine Unschuld beteuert.

Mehrere Jahre lang hat sich Seisenbacher an zwei Mädchen vergangen - urteilte das Gericht. Sein erstes Opfer war damals gerade einmal neun Jahre alt. Seisenbacher hatte sie trainiert.

Die Verteidigung des ehemaligen Sportlers hatte Freispruch gefordert. Sie hatte den Zeugen vorgeworfen, die Unwahrheit gesagt zu haben.

Fluchtversuch des Ex-Sportlers 2016

Zum ersten Verhandlungstermin war Seisenbacher 2016 nicht erschienen. Er war in die Ukraine geflohen und mittels internationalen Haftbefehls nach Österreich zurücküberführt worden. Die nächsten fünf Jahre wird Seisenbacher nun in österreichischer Haft verbringen.

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