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Saudi Aramco: Größter Börsengang aller Zeiten soll Umbau des Ölstaats finanzieren

Saudi Aramco: Größter Börsengang aller Zeiten soll Umbau des Ölstaats finanzieren
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Das saudische Ölunternehmen Aramco könnte den größten Börsengang aller Zeiten hinlegen. Der endgültige Ausgabepreis liege bei 32 Riyal (8,50 US-Dollar, 7,70 Euro), so das Unternehmen. Heißt: Die die größte Erdölfördergesellschaft der Welt wird insgesamt mit 1,7 Billionen Dollar (1,53 Billionen Euro) bewertet - Apples Börsenwert: 1,2 Billionen Dollar, 1,08 Billionen Euro).

Kronprinz Mohammed bin Salman hatte ursprünglich zwei Billionen Dollar für das bisher reine Staatsunternehmen anvisiert.

Mit den erlösten rund 23 Milliarden Euro für 1,5 Prozent des Unternehmens will das Land den Umbau seiner bisher stark vom Öl abhängigen Wirtschaft finanzieren (Vision 2030). Der chinesische Internet-Konzern Alibaba hatte beim Börsengang vor fünf Jahren 22,5 Milliarden Euro erlöst.

Kleinanlegern raten Börsenexperten vom Aktienkauf eher ab: Auf dem Ölmarkt zeichnet sich ein Überangebot ab, dazu kämen Klimawandel, politische Unwägbarkeiten am Golf und ein Mangel an Transparenz bei Saudi Aramco. Die Aktien werden an der saudi-arabischen Börse Tadawul notiert, ein Zweitlisting im Ausland wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Ursprünglich hatte Saudi-Arabien fünf Prozent an Saudi Aramco an die Börse bringen wollen, um damit 100 Milliarden Dollar zu erlösen.

su mit dpa

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