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Lob für Polizei München nach Anti-Hetz-Tweet zur Messerattacke

Lob für Polizei München nach Anti-Hetz-Tweet zur Messerattacke
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Nach der Messerattacke gegen einen Polizisten im Hauptbahnhof München vom Montagmorgen wünschen viele dem schwer verletzten 30-jährigen Beamten alles Gute. Er war von hinten mit einem Küchenmesser angegriffen worden. Die etwa 10 Zentimeter lange Klinge brach ab und musste in einer schwierigen Operation entfernt werden. Laut Bayerns Innenminister Joachim Herrmann befindet sich der Polizist auf dem Weg der Besserung, es lasse sich aber noch nicht absehen, ob er bleibende Schäden davontragen werde.

Hass auf Polizisten

Der festgenommene 23 Jahre alte Verdächtige wurde in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Kriminaloberrat Josef Wimmer erklärte auf der zweiten Pressekonferenz zu dem Messerangriff an diesem Dienstag, der tatverdächtige Deutsche habe einen allgemeinen Hass auf Polizisten gehegt.

Ausdrücklich dankte die Polizei dem Eritreer, der gerade kontrolliert wurde, als die Messerattacke erfolgte, denn er hatte geholfen, den Angreifer zu überwältigen.

Debatte um Nennung von Namen und Nationalitäten

Im Internet tobt derweil eine Debatte über die Nennung der Namen und der Nationalität von Verdächtigen. So fragte eine Twitter-Userin mit dem Namen Anne Zielisch - die laut ihrem Profil für die AfD in Berlin-Neukölln Lokalpolitikerin ist -, warum die Polizei München den Vornamen und die Herkunft des Angreifers nicht nenne und ob sie Näheres wisse.

Die @PolizeiMünchen antwortet in einem Tweet: "Ja wissen wir. Sie würden weinen, wenn Sie den Vornamen lesen würden. Aber wir sagen nichts, dann können Sie noch weiter spekulieren und die Filterblase mit wilden Theorien ausschmücken."

Auf diese Antwort gibt es zahlreiche Reaktionen - vor allem viel Zuspruch.

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