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Russische Retourkutsche: Deutsche Diplomaten ausgewiesen

Russische Retourkutsche: Deutsche Diplomaten ausgewiesen
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Russland hat zwei deutsche Diplomaten aufgefordert, das Land zu verlassen. Gleichzeitig wurde beim deutschen Botschafter in Moskau eine Protestnote gegen die Entscheidung der Bundesregierung hinterlegt, zwei Mitarbeiter der russischen Botschaft zu unerwünschten Personen zu erklären.

„Der deutsche Botschafter in Moskau wurde einbestellt und darüber in Kenntnis gesetzt, dass gewisse Personen die Russische Föderation innerhalb von sieben Tagen verlassen müssen“, so die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.

Die Bundesregierung wirft den russischen Behörden fehlende Mitwirkung an der Aufklärung des Mordfalls Tornike K. vor. Der Mann mit russischer und georgischer Staatsangehörigkeit war am 23. August in Berlin getötet worden. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft ist ein Russe dringend tatverdächtig, zudem gebe es Anhaltspunkte, dass die Tötung im Auftrag von staatlichen russischen oder tschetschenischen Stellen erfolgte. Der Kreml weist diesen Verdacht der deutschen Justiz entschieden zurück.

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