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EU-Parlament fordert Maltas Regierungschef zum Rücktritt auf

EU-Parlament fordert Maltas Regierungschef zum Rücktritt auf
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ASSOCIATED PRESS
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Maltas Ministerpräsident war an diesem Tag das Objekt seltener Einmütigkeit im Europäischen Parlament.

Die Abgeordneten vom gesamten politischen Spektrum verlangten den Rücktritt Joseph Muscats, und zwar so schnell wie möglich.

Sein Amt sei in einen Mordfall verwickelt, so der spanische Christdemokrat Esteban Gonzalez Pons. Muscat müsse zurücktreten.

Muscat, der 2013 mit nur 39 Jahren an die Macht kam, will sein Amt aber erst Ende Januar niederlegen.

Dafür war er in Malta scharf kritisiert worden.

Er und seine Mitarbeiter werden mit dem Mord an der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia in Verbindung gebracht.

Nicht alle Menschen in Malta seien so unsensibel wie Muscat und seine Bande, sagte die maltesische Christdemokratin Roberta Metsola.

Wenn die Welt auf Malta blicke, solle sie die Gesichter der Opposition sehen.

Ein Gesicht, das an diesem Tag nicht in Straßburg war, war Muscat.

Doch seine sozialdemokratischen Parteifreunde versprachen, sich für rechtstaatliche Reformen in Malta einzusetzen.

Sie sei hier, um einem Land eine Stimme zu geben, das zuhöre, das offen sei für Ratschläge und denen entgegenzutreten, die Malta in dieser Stunde verletzen wollten.

Die EU-Kommission forderte Malta auf, verstärkt gegen Korruption und Geldwäsche vorzugehen.

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