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Trump droht Iran - kein Abzug aus dem Irak

Trump droht Iran  - kein Abzug aus dem Irak
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Am Tag der Beisetzung des gezielt getöteten iranischen Generals Ghassem Soleimani hat US-Präsident Donald Trump die Tötung in der vergangenen Woche verteidigt. Die Vereinigten Staaten hätten mit dem Schlag "viele Leben gerettet".

Die Trump-Regierung rechtfertigt den Luftschlag damit, dass General folgenschwere Angriffe auf US-Bürger geplant habe.

© AP, AFP

Trump beim Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis:

"Ich würde sagen: Wenn der Iran etwas tut, was er nicht tun sollte, werden sie unter den Folgen leiden und zwar sehr stark."

Von seiner Drohung mit Angriffen auf Irans Kulturgüter distanzierte er sich.

Zu der Forderung des Parlaments im Irak nach einem Abzug aller ausländischen Truppen im Land, die Teil des US-geführten Bündnisses zum Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind, sagte er: Die USA wollten irgendwann aus dem Irak abziehen, aber jetzt sei «nicht der richtige Zeitpunkt».

©AP, AFP

US-VerteidigungsministerMark Esper präzisierte:

"Unsere Politik hat sich nicht geändert. Wir verlassen den Irak nicht. Ein Entwurf eines nicht unterzeichneten Briefes stellt nach bestem Wissen und Gewissen keine Änderung der Richtlinie dar, und einen unterzeichneten Brief gibt es nicht."

Über Soleimani sagte er:

«Er war eindeutig auf dem Schlachtfeld. Er war ein legitimes Ziel. Seine Zeit war abgelaufen.»

Gleichzeitig rief er den Iran zur Deeskalation in der Krise zwischen Teheran und Washington auf.

5.000 US-SOLDATEN IM IRAK

©AP, AFP

Die USA haben derzeit vor allem für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat rund 5.000 US-Soldaten im Irak stationiert.

Seit Ende Oktober hatte es mehrere Raketenangriffe auf US-Ziele im Irak gegeben. Die USA machten in der Vergangenheit für mehrere der Angriffe die pro-iranischenHisbollah-Brigaden im Irak verantwortlich.

su mit dpa

©AP, AFP
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