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Streik: Verhandlungen in Paris

Streik: Verhandlungen in Paris
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AFP
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In Frankreich hat sich Regierungschef Edouard Philippe mit Vertretern der Gewerkschaften getroffen. Der Streik ging unterdessen weiter. Philippe drückte sich vage, aber vorsichtig optimistisch aus. Nicht alle waren seiner Meinung. In Paris fährt die Metro weiterhin nicht.

Philippe erklärte: "Dieser Austausch hat zu sehr offenen und konstruktiven Diskussionen geführt. Wir sind weiter gekommen auf dem Weg zu einem Kompromiss. Aber uns bleibt noch einiges zu tun."

Knackpunkt der Verhandlungen ist eine Regelung, nach der die Franzosen erst mit 64 Jahren volle Rentenbezüge erhalten sollen.

Die gemäßigten Gewerkschaften fordern die Regierung auf, dieses Vorhaben zu streichen.

Der Chef der größten Gewerkschaft CFDT, Laurent Berger, betonte erneut, dass diese Regelung ungerecht sei und vom Tisch müsse. Er sagt: "Das Pensionsalter bei 64 festzusetzen, das muss weg. Der Gesetzentwurf muss geändert werden, wenn wir 2027 ein ausgelichenes System haben wollen."

Kein guter Tag für den Chef der französischen Arbeitgeber Geoffroy Roux de Bézieux (MEDEF): "Um einen Kompromiss geht es noch gar nicht. Wir wollen wissen, was das kosten soll. Ich weiß schon, einige sagen, der Kompromiss sei in greifbarer Nähe, aber wir brauchen Zahlen. Wir haben noch nicht mal die Zahlen gesehen."

Das gesetzliche Renteneintrittsalter liegt in Frankreich bei 62 Jahren und soll bei der Reform auch nicht verändert werden. Allerdings müssen Arbeitnehmer, die mit 62 in Rente gehen, nach den Plänen mit Abschlägen rechnen.

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