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Frankreich: Streik kostet die SNCF bisher 400 Millionen Euro

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Frankreich: Streik kostet die SNCF bisher 400 Millionen Euro
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In Frankeich dauern die Streiks gegen die Rentenreform nun schon seit drei Wochen an. Doch es gibt immer noch kein Zeichen auf eine Entspannung der Lage.

An Heiligabend war der Zugverkehr wieder massiv gestört, wie die staatliche Bahngesellschaft SNCF mitteilte. Nur 40 Prozent der Nah- und Fernverkehrszüge sind im Einsatz. Auch die Fernverbindungen von und nach Deutschland waren betroffen.

Finanzieller Schaden für die SNCF

Der Streik kommt die Bahngesellschaft SNCF teuer zu stehen. Laut Medienberichten belaufen sich die Umsatzeinbußen bereits auf rund 400 Millionen Euro.

In Paris fuhren die meisten Metrolinien nicht. Eine Streikpause, wie von Staatschef Emmanuel Macron angeregt, lehnen die Gewerkschaften ab.

"Wir kämpfen für alle in Frankreich"

"Es geht hier nicht nur um uns", sagt eine Demonstrantin, "wir kämpfen für alle Menschen in Frankreich."

Ein anderer Mann, der an den Streiks teilnimmt, meint, dass es keine Wahrheit für ihn gäbe. Man werde weitermachen, bis die Regierung Verantwortung für diesen Streik übernehme.

Anfang Januar erst nächste Verhandlungsrunde

Ein Ende dessen ist vorerst nicht in Sicht. Erst am 7. Januar soll es eine neue Verhandlungsrunde zwischen Regierung und den Sozialpartnern geben.

Die Proteste hatten Anfang Dezember begonnen und richten sich gegen die Pläne der Regierung für ein vereinfachtes Rentensystem.

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