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Gibt es bald das Auto aus dem 3D-Drucker?

Gibt es bald das Auto aus dem 3D-Drucker?
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Europäische Forscher haben mithilfe einer Hybridmaschine, die halb 3D-Drucker, halb Roboter ist, ein Automodell aus Harz produziert. José Antonio Dieste, Maschinenbauingenieur am Aitiip Technologiezentrum und Kraken-Projektkoordinator erklärt, wie das funktioniert sowie die Anwendungsmöglichkeiten:

"Das Modell ist genau halb so groß wie ein echtes Auto. Man kann alle Details des Fahrzeugs sehen. Möglich wurde das dank dieser Technologie, bei der wir einen 3D-Drucker einsetzen, Material sowohl hinzufügen als auch wegnehmen - das erlaubt uns, an der endgültigen Form zu arbeiten. Mit diesem Modell kann man den Stil des Autos, sein Design präsentieren. Es ist ein Marketing-Instrument, um das Auto zu bewerben. Gleichzeitig zeigt es die Möglichkeiten, die unser System bietet. Unser Ziel war, eine Maschine zu entwickeln, die sehr große Komponenten herstellen kann. Unser System kombiniert einen 3D-Drucker mit einem Roboter, mit dem die Form anschließend gefräst bzw. bearbeitet werden kann. Es gibt bereits mehrere 3D-Drucksysteme. Aber sie können nur kleine Teile herstellen. Große Teile herzustellen war die größte Herausforderung. Wir haben ein System entwickelt, das sehr viel Material über eine längere Zeit und sehr schnell verarbeitet. Wir sind bis zu 2000 Mal schneller als andere Systeme. Das Problem ist die endgültige Form des Teils, das wir ausdrucken, sie ist nicht immer optimal. Deshalb haben wir das Herausschneiden von Material zum Arbeitsprozess hinzugefügt. So erhalten wir die optimale Endform und genau das Teil, das wir herstellen wollen."

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