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#IchbinkeinVirus: Rassimus gegen Chinesen in Frankreich und Italien

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#IchbinkeinVirus: Rassimus gegen Chinesen in Frankreich und Italien
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Sechs Corona-Virus-Fälle gibt es bisher in Frankreich - ein Patient hat sich im Land selbst infiziert. Mit der Angst vor Ansteckungen wächst auch der Rassismus gegen Chinese. Unter dem Hashtag #Jenesuispasunvirus, auf Deutsch "Ich bin kein Virus", berichten asiatisch aussehende Menschen in Frankreich von Beleidigungen.

Auch in anderen westlichen Ländern wie Italien werden zum Beispiel chinesische Restaurants gemieden. Rassismus sei immer ein Problem, so Marco Wong, Chef der Organisation Associna, einer Vereinigung chinesischer MigrantInnenen in Italien. Das Coronavirus werde als Alibi für Rassismus benutzt. Es habe in mehreren italienischen Städten Vorfälle gegeben.

In Italien gibt es bisher zwei Corona-Virus-Fälle. Angriffe gegen ChinesInnen rühren aber auch woanders her, so Wong: "Das Wachstum, das wir in China haben, trägt zur Diskriminierung bei. Es führt zu Neid."

Italienische Medien berichten auch von Restaurants, die Chinesen den Zutritt verweigerten. Italien ist das beliebteste Ziel für chinesische TouristInnen in Europa. Wongs Einschätzung nach könnten rassistische Vorfälle auch Einfluss auf den Tourismus haben.

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