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Covid-19: Todesrate liegt bei 2,3 Prozent

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Covid-19: Todesrate liegt bei 2,3 Prozent
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Ein Ende der Krise durch das Coronavirus ist derzeit nicht in Sicht. Laut Einschätzung eines Experten der chinesischen Regierung wird sich die Epidemie in der Volksrepublik möglicherweise erst Ende April abschwächen. Mindestens 1.800 Menschen sind in China bereits an dem Erreger gestorben.

UN-Generalsekretär António Guterres warnt:

Ich glaube nicht, dass alles außer Kontrolle gerät. Es ist ein riesiges Problem, dass von China eine enorme Reaktion verlangt hat. Ich hoffe, dass wir es schaffen, das Virus in China einzudämmen. Aber wir befinden uns in einer gefährlichen Lage, die Risiken sind groß, und darauf müssen wir weltweit vorbereitet sein.
António Guterres
UN-Generalsekretär

Diamond Princess: Quarantäne endet

Auf dem vor Yokohama liegenden Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" ist die Zahl der mit dem Virus infizierten Passagiere und Crewmitglieder auf 542 gestiegen. Darunter ist auch ein Ehepaar aus Deutschland. Ab Mittwoch sollen die ersten der knapp 3.000 Menschen, nach zweiwöchiger Quarantäne von Bord gehen dürfen. Die USA hatten bereits am Montag 328 Landsleute heimgeholt, darunter auch mindestens 14 Infizierte.

Allen auf dem Schiff ginge es gut, erklärt Passagier David Abel. Die Gerüchte, die auf Twitter und Youtube umhergingen, dass es ihnen sehr schlecht ginge, seien absoluter Schwachsinn.

Todesrate liegt bei 2,3 Prozent

Chinas Gesundheitsbehörde hat unterdessen eine Analyse veröffentlicht, wonach 2,3 Prozent der mit dem Coronavirus infizierten Menschen an der Erkrankung sterben. Betroffen seien weiterhin vor allem Ältere und Personen mit schweren Vorerkrankungen wie Herzkreislauf-Beschwerden oder Diabetes.

Bei Menschen über 80 Jahren liege die aus den bisher vorliegenden Daten errechnete Todesrate bei knapp 15 Prozent. Die Menschen, die zwischen 10 und 39 Jahre alt sind, sterben 0,2 Prozent der Infizierten, also etwa 2 von 1.000 Betroffenen.