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HSBC will Personal auf 200.000 Mitarbeiter reduzieren

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HSBC will Personal auf 200.000 Mitarbeiter reduzieren
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Die größte europäische Bank HSBC plant nach einem Netto-Gewinneinbruch von 53 Prozent im vergangenen Jahr einen massiven Stellenabbau.

Der kommissarische Vorstandsvorsitzende Noel Quinn erklärte, die Zahl der Mitarbeiter könnte von 235.000 auf 200.000 sinken. Quinn leitet den Konzern seit August vergangenen Jahres. Seine Nachfolge will der Verwaltungsrat nach eigenen Angaben spätestens bis zum Sommer regeln.

Noel Quinn sagte in einem Firmenvideo: "Wir müssen anerkennen, dass wir vor einigen Herausforderungen stehen. Wir ergreifen heute entschiedene Maßnahmen, um die unterdurchschnittlichen Teile des Geschäfts anzugehen, Kapital auf die Wachstumsbereiche umzuverteilen, das Geschäft zu vereinfachen und damit die Kostenbasis von HSBC zu reduzieren. Aber das hat ein Ziel und das ist Wachstum."

Einsparungen von 4,5 Milliarden

Wegen niedriger Profitabilität in mehreren Bereichen will sich die britische Bank ein Sparprogramm mit einem Gesamtvolumen von 4,5 Milliarden Dollar verordnen.

Medienberichten zufolge wird der Stellenabbau vor allem den Bereich Investmentbanking und die Managerebene betreffen.

Störfaktoren für die Bank, die ihre Hauptgeschäftsfelder in Asien hat, sind der Brexit, die niedrigen Zinsen, die Antiregierungsproteste in Hongkong und aktuell die Coronavirus-Epidemie auf dem chinesischen Festland.

Den Stellenabbau will die HSBC innerhalb von drei Jahren vollziehen. HSBC Deutschland gab an diesem Dienstag die Geschäftszahlen für das vergangene Jahr bekannt: