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HSBC will 35.000 Stellen abbauen

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HSBC will 35.000 Stellen abbauen
Copyright  AP Photo/Kin Cheung
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Die britische Großbank HSBC prüft einen massiven Stellenabbau als Teil eines milliardenschweren Sparprogramms.

Als Grund nannte Konzernchef Noel Quinn die niedrige Profitabilität in einigen Bereichen. Nach seinen Angaben könnte die Zahl der Mitarbeiter um 35.000 auf 200.000 sinken.

Das Volumen des Sparprogramms bezifferte die Bank auf 4,5 Milliarden US-Dollar. Quinn ist nach dem Rücktritt von Konzernchef John Flint im vergangenen Jahr kommissarisch im Amt. Die HSBC ist eine der weltweit größten Banken mit Niederlassungen in über 60 Staaten und rund 40 Millionen Kunden.

Der Gewinn war im vergangenen Jahr um rund die Hälfte auf knapp sechs Milliarden Dollar eingebrochen. Bereinigt um Sondereffekte legte der Überschuss vor Steuern allerdings um rund fünf Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar zu.

Das Kerngeschäft der Bank liegt in Asien. Belastungen entstanden im vergangenen Jahr unter anderem durch die Unruhen in Hongkong. Auch die Coronavirus-Epidemie in China dürfte negative Auswirkungen auf HSBC haben.