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EU schnürt 25 Mrd. Hilfspaket für Coronavirus-Bekämpfung

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EU schnürt 25 Mrd. Hilfspaket für Coronavirus-Bekämpfung
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Die EU will zur Bekämpfung der Coronavirus-Epidemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen 25 Milliarden Euro bereitstellen.

Das beschlossen die Staats- und Regierungschefs am Dienstag in einer Videokonferenz.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, dass mit dem Geld vor allem das Gesundheitswesen, der Arbeitsmarkt sowie kleine und mittlere Unternehmen unterstützt werden sollen: "Das Instrument wird beträchtlich sein und schnell 25 Milliarden Euro erreichen. Ich werde dem Rat und dem Parlament in dieser Woche vorschlagen, 7,5 Milliarden Euro an Soforthilfe zur Verfügung zu stellen. Ich werde eine Arbeitsgruppe einsetzen, die mit den Mitgliedsstaaten zusammenarbeitet und sicherstellt, dass das Geld in den kommenden Wochen zu fließen beginnt."

EU-Ratspräsident Charles Michel stellte die vier Ziele des Hilfspakets vor:

  1. Ausbreitung des Virus eindämmen
  2. Mdizinische Ausrüstung wie Schutzmasken stellen
  3. Impfstoffforschung fördern
  4. Wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen entgegenwirken

Charles Michel erklärte die Entscheidung: "Um die Ausbreitung des Virus zu begrenzen, waren sich die Mitgliedstaaten einig darüber, dass die Gesundheit unserer Bürger oberste Priorität hat und dass die Maßnahmen auf wissenschaftlicher und medizinischer Grundlage beruhen sollten. Die Maßnahmen müssen verhältnismäßig sein, damit sie keine übermäßigen Folgen für unsere Gesellschaft als Ganzes haben."

In den vergangenen Tagen stand die EU-Spitze in der Kritik, sich in der Krise um den Ausbruch des Coronavirus in Europa zu keinen gemeinsamen Maßnahmen zu verständigen.

Die Reaktionen auf die Epidemie sind innerhalb der EU sehr unterschiedlich, die gehen von lediglich verstärkten Beratungsangeboten in einigen Ländern bis hin zu Verboten von Großveranstaltungen in Frankreich oder dem Lahmlegen des gesamten Alltags in Italien.