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Großbritannien steht still: Erster Tag der Ausgangssperre

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Großbritannien steht still: Erster Tag der Ausgangssperre
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Auch in Großbritannien steht das öffentliche Leben still. Die Regierung hat ähnlich strenge Ausgangs-Beschränkungen wie in anderen europäischen Ländern erlassen. Briten dürfen ihre Wohnung nur für "notwendige" Arbeiten, zum Einkaufen, für kurze Spaziergänge oder aus medizinischen Gründen verlassen. Bars, Restaurants und die meisten Geschäfte sind geschlossen.

"Ich schätze, dass wir jetzt erstmal nichts mehr tun werden. Ich werde jetzt die meisten Tage von zu Hause aus arbeiten", meint ein Mann auf der Straße. Eine weitere Passantin sagt: "Das hat sich bereits abgezeichnet. Ich bin froh, dass wir uns nicht komplett abschotten, die Menschen können immer noch ihre Häuser verlassen. Es scheint eine vernünftige Entscheidung zu sein, Kneipen und Restaurants zu schließen, damit die Leute sich nicht treffen."

Verwirrung: Wer darf arbeiten gehen?

Es herrschte jedoch Verwirrung darüber, wer genau "wesentliche Arbeitnehmer" sind. Die Liste der Regierung ist breit gefächert und umfasst auch die Bauindustrie. Infolgedessen war das Verkehrsnetz stellenweise noch relativ gut ausgelastet.

Der Himmel über London war jedoch ungewöhnlich leer. Die meisten Flüge waren gestrichen. Während die Bürger aufgefordert wurden, zu Hause zu bleiben, wurde die Armee eingesetzt, um wichtige Dienstleistungen zu erbringen wie die Lieferung von Masken und anderen Hilfsgütern an Krankenhäuser und Gesundheitspersonal, die jetzt an vorderster Front gegen das Coronavirus kämpfen.