Eilmeldung
This content is not available in your region

Schweden baut Notfallkinik, Dänemark verlängert Maßnahmen

euronews_icons_loading
Schweden baut Notfallkinik, Dänemark verlängert Maßnahmen
Copyright  Adam Ihse/Adam Ihse
Schriftgrösse Aa Aa

In der schwedischen Hauptstadt Stockholm haben Streitkräfte auf dem Messegelände mit dem Bau einer Notfallklinik begonnen, um zusätzliche Intensivbetten im Kampf gegen das Coronavirus zur Verfügung zu stellen.

Mehr als 2000 Menschen sind bereits infiziert, mindestens 33 bislang gestorben. Dennoch fährt Schweden einen weniger restriktiven Kurs gegen die Ausbreitung der Epidemie, als seine Nachbarländer. Veranstaltungen mit bis zu 500 Menschen sind nach wie vor erlaubt, Kindergärten und Schulen bis einschließlich zur neunten Klasse bleiben geöffnet, ebenso Gastronomiebetriebe.

Nach scharfer Kritik schlossen am vergangenen Wochenende die gut besuchten Après-Ski-Clubs in den Skigebieten, die Pisten bleiben aber für den Wintersport geöffnet.

Dänemark verlängert alle Maßnahmen

Dänemark hingegen hat bereits weitreichende Restriktionen erlassen und diese bis einschließlich Ostern verlängert, wie Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Montag ankündigte.

Schulen, Kindergärten, Restaurants, Cafés, Theater sowie weitere Freizeiteinrichtungen sind geschlossen. Es gilt ein Versammlungsverbot für mehr als zehn Personen.

Seit dem 14. März sind auch die Grenzen nach Deutschland, Schweden und Norwegen für Touristen und andere Ausländer ohne triftigen Grund zur Einreise dicht.

Bislang sind rund 1500 Menschen in Dänemark positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es gibt 24 bestätigte Covid-19-Todesfälle.