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Jetzt doch: Après-Ski-Clubs in Schweden geschlossen

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Skipiste in Sälen
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Im Umgang mit der Coronavirus-Krise geht Schweden einen eigenen - zunehmend umstrittenen Weg. Dabei gibt es bereits mehr als 2000 Infizierte und 25 Tote im 10-Millionen-Einwohner-Staat. Die Regierung setzte bislang auf Appelle, statt Verbote.

Auch wenn Ministerpräsident Stefan Löfven bei seiner Rede an die Nation am Sonntagabend die Schweden warnte, es könnten härtere Zeiten anbrechen: Die bisherigen Maßnahmen wurden nicht verschärft.

Nur Universitäten und Gymnasien sind geschlossen, Veranstaltungen mit bis zu 500 Menschen bleiben weiterhin erlaubt. Auch Reisen innerhalb des Landes, Konsequenz: in den Skigebieten herrschte in den vergangenen Tagen reger Betrieb.

Ein besonderes Ärgerniss: Hunderte Menschen feierten ausgelassen in den Après-Ski-Clubs angesagter Orte wie Sälen oder Åre, was manche inzwischen schon das schwedische Ischgl nennen- in Anspielung an das Covid-19-Epizenturm in Österreich.

Schwedische Ärzte und Politiker forderten inständig, dem unveranwortlichen Treiben ein Ende zu setzen. Ihre Kritik wurde erhört; Am vergangegen Wochende haben Restaurants und Clubs ihren Betrieb eingestellt.

Från och med den 22 mars är all afterski-verksamhet på våra skidorter stängd. SkiStar bedriver ingen egen...

Publiée par SkiStar sur Dimanche 22 mars 2020

Der Skisport in Schweden geht weiter- während andernorts in Europa die Skilifte schon lange stillstehen. In Schweden wird lediglich empfohlen, Abstand von anderen Menschen zu halten.