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New York: Dramatische Lage in Krankenhäusern

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New York: Dramatische Lage in Krankenhäusern
Copyright  John Minchillo/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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In den USA wird die Lage infolge der Corona-Krise immer dramatischer. Innerhalb von 24 Stunden sind mehr als 1.400 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Laut Johns-Hopkins-Universität gibt es 7406 Tote, mehr als 278.000 Menschen sind mit dem Coronavirus infiziert. Damit sind die USA das am stärksten betroffene Land weltweit. Laut des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle, wird der Höhepunkt der Pandemie in den USA am 16. April erwartet.

USA: Nun doch Gesichtsmasken

Entgegen der bislang geltenden Richtlinien rät die US-Regierung nun auch zum Tragen von Gesichtsmasken, um das Coronavirus einzudämmen. Präsident Donald Trump wolle das persönlich jedoch nicht machen. Bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus sagte Trump, er wolle selbst keine tragen. Es sei eine Empfehlung: "Ich fühle mich gut, ich weiß nicht, irgendwie sehe ich das für mich selbst nicht. Vielleicht werde ich meine Meinung ändern."

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte gesunden Menschen ohne Symptome bislang explizit nicht zum Tragen von Masken geraten. Experten befürchten, dass eine Empfehlung zum Tragen von Schutzmasken eine verstärkte Nachfrage auslösen und damit den Mangel an Masken für Personal im Gesundheitswesen verschärfen könnte.

Situation in New York: "Wettlauf gegen die Zeit"

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio sagte, den Krankenhäusern der Stadt fehle es derzeit vor allem an Personal und Beatmungsgeräten, dies zu beschaffen sei ein Wettlauf gegen die Zeit. "In der modernen Geschichte unserer Stadt ist es fast unvorstellbar - aber ich glaube, dass wir es schaffen können, wenn wir die Hilfe bekommen, die wir brauchen."

In der Corona-Krise stehe New York nach Einschätzung vor einer entscheidenden Woche. Die Situation in den Krankenhäusern werde sich in der kommenden Woche zuspitzen. so de Blasio.

Ungewissheit an der Wall Street

Sorgen vor einer Rezession machen sich auch an der Wall Street bemerkbar - der Dow Jones Industrial rutschte deutlich ins Minus ab. Zur Schlussglocke am Freitag verlor der Leitindex 1,69 Prozent und liegt bei 21.052,53 Punkten. Auf Wochensicht hat er sein Minus damit auf 2,7 Prozent ausgeweitet.

Für den breiter gefassten S&P 500 ging es zu Wochenschluss um 1,51 Prozent auf 2488,65 Punkte bergab. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 1,41 Prozent auf 7528,11 Punkte. Alle Indizes schlossen jedoch etwas erholt von ihrem Tagestief.