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Europäer sollen Ostern zu Hause feiern

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Europäer sollen Ostern zu Hause feiern
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Viele Länder in Europa haben zu Beginn des Osterwochenendes ihre Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19 verschärft.

In Spanien führte die Polizei am Karfreitag strenge Straßenkontrollen durch, um Ausflüge und Kurzreisen aufs Land zu unterbinden. Im schwer von der Coronavirusepidemie getroffenen Land gilt seit dem 15. März eine strikte Ausgangssperre.

Auch in Großbritannien, das am Freitag erstmals fast 1000 Todesfälle an einem einzigen Tag verzeichnete, waren Polizeibeamte im Einsatz, um die angeordnete soziale Abschottung durchzusetzen. Besonders in der britischen Hauptstadt kam es dennoch an beliebten Publikumsmagneten wie Piccadilly Circus, Leicester Square oder dem Buckingham Palast immer wieder zu größeren Menschenansammlungen.

Auch in Italien gibt es keine Lockerung der Maßnahmen zu Ostern. Im Gegenteil: Die Regierung hat ihre strikten Ausgangsbeschränkungen bis zum 3. Mai verlängert. Das sagte Regierungschef Giuseppe Conte am Freitagabend in Rom. Das Ausgehverbot gilt seit dem 10. März und war zunächst bis zum Ostermontag angeordnet.

Portugal, das bislang eher glimpflich durch die Coronaviruskrise gekommen ist, setzt über die Osterfeiertage den kommerziellen Flugverkehr aus. Auch der öffentliche Nah-und Bahnverkehr wurde noch weiter eingeschränkt, um die Portugiesen dazu anzuhalten, auch trotz schönsten Frühlingswetters zu Hause zu bleiben.