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Anschlag in Syrien: Kurden machen Ankara mitverantwortlich

Nach dem blutigen Tanklaster-Anschlag in der nordsyrischen Stadt Afrin ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden.

Das gab das Gouverneursamt der türkischen Grenzprovinz Hatay bekannt. Es handele sich um einen Mann, der das Fahrzeug zum Anschlagsort gebracht habe. Angaben zur Identität oder andere Einzelheiten nannte das Amt nicht.

Für die Kurden in der Region steht bereits fest, wer eine Teilschuld an dem Tod von mindestens 52 Menschen trägt: die Regierung in Ankara.

Der Vorwurf: Die türkische Besatzung verlasse sich auf "bewaffnete Gruppen mit Terrorgedankengut".

Das türkische Verteidigungsministerium erklärte, die Verantwortung trage die Kurdenmiliz YPG.

Der Tanklaster war nach bisherigen Erkenntnissen mit einem Sprengsatz präpariert. Bei der Explosin starben auch mehr als zehn Kinder.