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Frankreich: Wieder Gottesdienste und neue Gemeinderäte

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Frankreich:  Wieder Gottesdienste und neue Gemeinderäte
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Eine Woche vor Pfingsten geht Frankreich einen weiteren Schritt in Richtung Normalität: Gottesdienste und religiöse Versammlungen sind wieder erlaubt.

Gotteshäuser dürfen erneut ihre Gläubigen zu religiösen Zeremonien empfangen, müssen aber wie alle anderen öffentlich zugänglichen Einrichtungen Distanzregeln und Schutzmaßnahmen wie Handdesinfektion und Maskenpflicht beachten.

Es sei eine große Freude, sagt eine Gläubige im Pariser Vorort Neuilly-sur-Seine. Sie habe zwei Monate gewartet, um hier sein zu können und die Kommunion zu empfangen.

Wie der erste Schultag

Auch das politische Leben auf Kommunalebene nimmt wieder seinen Lauf. In rund 30 Tausend Gemeinden des Landes wurden an diesem Samstag Kandidaten, die bei der ersten Runde der Kommunalwahlen am vergangenen 15. März die absolute Mehrheit der errungen hatten, vereidigt.

Die neuen Gemeinderäte können nun endlich ihre Arbeit aufnehmen. Die erste Sitzung begann mit einer Schweigeminute für die Opfer der Pandemie.

Das sei ein bisschen wie der erste Schultag unter etwas merkwürdigen Bedingungen, meint Renaud Poutot, Gemeinderatsmitglied und zuständig für Sport im südfranzösischen Valence. Es fühle sich etwas unwirklich an, wie in einer Parallelwelt, bis das normale Leben endlich wieder seinen Lauf nehme.

Die wegen der Corona-Pandemie verschobene zweite Runde der Kommunalwahlen soll am 28. Juni nachgeholt werden, wie Premier Édouard Philippe am Freitag bekannt gab.

Dieser Wahlgang wird in rund 5000 Gemeinden stattfinden, etwa 16 Millionen Menschen sind zur Wahl aufgerufen.