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Trump droht mehr Städten mit Bundespolizei-Einsätzen

Bundespolizisten gehen gegen "Black Lives Matter"-Demonstranten in Portland vor.
Bundespolizisten gehen gegen "Black Lives Matter"-Demonstranten in Portland vor. Copyright Noah Berger/AP
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Von Euronews mit dpa
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Gegen den Willen der Stadt und des Bundesstaats setzt Trump in Portland Sicherheitskräfte gegen Demonstranten ein. Jetzt sollen weitere Städte folgen.

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Donald Trump hat mit der Entsendung von Einheiten der Bundespolizei in weitere Städte gedroht. Nach Portland seien Einsätze in Chicago, New York, Philadelphia, Baltimore und Oakland möglich, erklärte der US-Präsident.

Trump: "Sie stecken sie ins Gefängnis"

In Portland, wo seit dem Tod George Floyds allabendlich gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert wird, sind die Truppen gegen den Willen des Bürgermeisters im Einsatz.

Er fordert ihren Abzug, sie würden die Lage zum Eskalieren bringen. Trump sieht das anders: "Bald kommt noch mehr Bundespolizei, das kann ich Ihnen sagen. In Portland haben sie fantastische Arbeit geleistet - und sie sind erst seit drei Tagen dort. Sie schnappen ihre Anführer, eine Menge Leute, und stecken sie ins Gefängnis. Das sind Anarchisten, keine Demonstranten."

Solche Aktionen seien auch in anderen Städten nötig, die allesamt von "radikalen linken" Demokraten geführt würden, so Trump wörtlich.

Bundesstaat verklagt Regierung

Die Opposition wirft dem Präsidenten vor, Portland zum Spielball seines Wahlkampfs zu machen, in dem sich der Republikaner Trump als Mann für Recht und Ordnung inszenieren wolle. Auch der Bundesstaat Oregon kritisiert Trumps Vorgehen scharf und hat Klage gegen die Bundesbehörden eingereicht.

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