Die EU stellt neue AD5-Absolventinnen und -Absolventen ein und sucht frische Talente mit digitalen Skills. Für rund 1 400 Erfolgreiche winkt eine Festanstellung im EU-Dienst. Fragen Sie den Euronews-KI-Chatbot zur härtesten EU-Aufnahmeprüfung.
Das letzte allgemeine Auswahlverfahren der EU für Berufseinsteiger in der Laufbahngruppe AD5 fand im Jahr 2019 statt. EPSO erklärte die wiederholten Verzögerungen damit, dass die EU-Kommission alte IT-Systeme modernisiert und Probleme mit der Prüfungsplattform behoben hat.
Der EPSO AD5-Wettbewerb 2026 ist das Haupteinsteigungsverfahren für Hochschulabsolventen (Allrounder) in die EU-Institutionen, offen für alle Studienrichtungen ohne Berufserfahrung.
Bewerben können sich grundsätzlich alle. Die Einstiegsgehälter liegen bei knapp sechstausend Euro im Monat. Bis zum zehnten März werden rund 50.000 Bewerbungen auf diese Stellen im europäischen öffentlichen Dienst erwartet.
Die Bewerber legen einen Online-Test mit vier Teilen ab. Er soll zeigen, ob sie bereit sind, als feste EU-Beamtinnen und -Beamte an der Politikgestaltung mitzuwirken.
Es gibt allerdings einen Haken: Wer das Auswahlverfahren AD fünf besteht, hat damit noch keinen Job sicher. Rund 1.400 erfolgreiche Kandidatinnen und Kandidaten kommen in einen Pool. Aus dieser Reserveliste können alle EU-Institutionen, -Organe und -Agenturen innerhalb eines Jahres Personal einstellen.
Bei etwa 50.000 erwarteten Teilnehmenden und nur rund 1.400 Plätzen auf der Reserveliste liegt die rechnerische Erfolgsquote bei nur etwa drei Prozent. Viele verweisen jedoch darauf, dass die realen Chancen höher sind, weil manche Angemeldete nicht zum Test erscheinen, früh aussteigen oder sich nur oberflächlich vorbereiten.
Mehr Hintergründe zum lang erwarteten AD5-Wettbewerb der EU bietet der Euronews-AI-Chatbot.