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Harte Corona-Maßnahmen auf den Philippinen

In der philippinischen Hauptstadt Manila sitzen über 1200 Arbeiter in einem Stadion fest. Sie haben ihre Arbeitsplätze wegen der Coronapandemie verloren. Nun warten die Betroffenen auf einen Transport in die Heimatregionen. Der Regierung zufolge konnten bereits über 4.000 Personen das Stadion verlassen.

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat das harte Vorgehen seiner Regierung im Kampf gegen das Coronavirus verteidigt. Experten zufolge hätten die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen zwischen 1,3 und 3,5 Millionen Infektionen verhindert.

Die Regierung des Archipels mit 106 Millionen Einwohnern hatte im März einen totalen Lockdown verhängt. Unter anderem herrschte eine strikte Ausgangssperre: Wer das Haus verlassen wollte, brauchte einen sogenannten Quarantänepass. Die Maßnahme endete erst Anfang Juni. Seither dürfen auch Geschäfte und öffentliche Verkehrsmittel wieder in reduziertem Umfang arbeiten.

Laut der Behörden wurden am Montag mehr als 1600 Neuinfektionen registriert. Die Gesamtzahl stieg auf mehr als 82 000. Fast 2000 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.