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Kourou: Europäische Vega-Rakete startet erfolgreich durch

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Mit rund einem halben Jahr Verspätung ist die Vega-Rakete in Französisch-Guayana abgehoben
Mit rund einem halben Jahr Verspätung ist die Vega-Rakete in Französisch-Guayana abgehoben   -   Copyright  Euronews
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Die Europäische Weltraumorganisation Esa hat mit knapp einem halben Jahr Verspätung eine Vega-Rakete erfolgreich gestartet.

Sie hob planmäßig vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ab. An Bord befanden sich 53 Kleinsatelliten von 21 Auftraggebern, die sich bei der sogenannten Ride-Share-Mission an den Kosten beteiligen. Dahinter steckt die Idee, die Raumfahrttechnologien in Europa auszubauen.

An Bord sind auch die ersten beiden slowenischen Satelliten - die Nemo HD- und Trisat-Satelliten. Diese wurden im slowenischen Raumfahrtzentrum entworfen. Der Start war ursprünglich für Februar geplant, musste aber wegen der Pandemie verschoben werden.

Auch die Nasa testet

Unterdessen ist in den USA ein Raketenmotor, bekannt als "Flight Support Booster", in vollem Umfang getestet worden.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa und das US-Unternehmen Northrop Grumman führten den Test in Utah durch.

Der rund 46 Meter lange Motor lief etwas mehr als zwei Minuten lang und erzeugte 1,6 Millionen Kilo Schub.

Zwei dieser Booster werden Bestandteil des Space Launch Systems der Nasa sein, mit denen die leistungsstärkste Rakete, die die Weltraumbehörde je gebaut hat, gestartet werden soll.

Das bedeutet nun, dass für nächstes Jahr ein unbemannter Start vom Kennedy-Raumfahrtzentrum geplant ist, bevor 2023 eine bemannte Mission durchgeführt wird.

Das Nasa-Artemis-Programm hofft, bis 2024 die erste Frau und den nächsten Mann zum Mond zu schicken.