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Rumänien: Gesetz gegen "Holz-Mafia"

Illegaler Holzeinschlag in Rumänien
Illegaler Holzeinschlag in Rumänien Copyright ROTVR
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Von Zoltan Siposhegyi
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Etwa 20 Millionen Kubikmeter Holz werden jedes Jahr illegal in den rumänischen Wäldern geschlagen, Handelswert eine Millarde Euro. Die organisierten Banden schrecken auch vor Mord nicht zurück. In den besonders betroffenen Karpaten im Norden Rumäniens liegt einer der letzten Urwälder Europas.

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Der rumänische Präsident Klaus Iohannis hat ein Gesetz gegen den illegalen Holzeinschlag unterzeichnet, das schwere Strafen inklusive Gefängnis vorsieht. Die Waldfläche in Rumänien ist bereits auf knapp 30 Prozent geschrumpft und liegt damit unter dem EU-Durchschnitt von 43 Prozent.

Die "Holzmafia" schreckt auch vor Mord nicht zurück

In den besonders betroffenen Karpaten im Norden Rumäniens liegt einer der letzten Urwälder Europas. Dort agiert auch eine "Holzmafia" - wie sie vor Ort genannt wird. Die Holzdiebe schlagen nicht nur illegal Holz in Naturschutzgebieten, seit 2014 wurden sechs Förster und Waldarbeiter getötet. Etwa 20 Millionen Kubikmeter Holz mit einem Marktwert von rund einer Milliarde Euro werden jedes Jahr illegal in den rumänischen Wäldern geschlagen, mehr als die bereits erlaubte Menge. Ermittlungen weisen auf ein organisiertes, kriminelles Netzwerk von Händlern, Transporteuren, Forstpersonal und Beamten hin.

Rumänien reagiert mit dem Gesetz auch auf eine Forderung der europäischen Kommission, die das Land zum handeln aufgefordert hat. 2017 gab es 13.000 Fälle von illegalem Holzeinschlag, etwa 34 pro Tag - die Steigerungsrate liegt bei 32 Prozent - im Jahr.

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