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Tote und Vermisste nach heftigen Unwettern in Norditalien

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Tote und Vermisste nach heftigen Unwettern in Norditalien
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Heftige Unwetter in Norditalien haben mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. Bei einer Rettungsaktion wurde einem freiwilligen Feuerwehrmann im Aostatal ein umstürzender Baum zum Verhängnis. Mehr als ein Dutzend Menschen gelten laut italienischen Medien als vermisst – darunter auch vier Deutsche.

Der Starkregen samt Sturm richtete in mehreren Gebieten unweit der Mittelmeerküste Schäden in Millionenhöhe an. Besonders die Regionen Ligurien und Piemont sind betroffen. Flüsse traten über die Ufer – so etwa in der ligurischen Hafenstadt La Spezia. Im Aostatal waren etliche Gemeinden nach Erdrutschen und Brückenschäden zeitweise vom Verkehr abgeschnitten.

In Venedig hält das neue Deichsystem den Flutwellen Stand

Das Tiefdruckgebiet ist inzwischen in Richtung Süditalien und Venetien weitergezogen. In Venedig rechneten die Behörden ebenfalls mit dem Schlimmsten – auch weil eine Flutwelle von der Adria sich angekündigte. Doch der Markusplatz und das historische Zentrum wurden weitestgehend von Überschwemmungen verschont. Die Behörden hatten hier vorgesorgt. Ein komplexes Netz aus 78 künstlichen Deichen in der ganzen Stadt hielt das Wasser fern - eine echte Bewährungsprobe für das Flutsystem "Mose".

Das neue Deichsystem hat sich bewährt

An der italienisch-französischen Mittelmeerküste sind die Bewohner dieser Tage härter von der Naturgewalt betroffen. Dort sind sie bereits mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.