Nach drei Tagen Krankenhaus: Grünes Licht für Trumps Entlassung

Donald Trump
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Von Euronews
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"Haben Sie keine Angst vor Covid. Lassen Sie nicht zu, dass er Ihr Leben dominiert", schrieb Trump weiter. "Wir haben unter der Trump Administration einige wirklich großartige Medikamente und Kenntnisse entwickelt. Ich fühle mich besser als vor 20 Jahren!"

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Sean Conley, Leibarzt des mit dem Coronavirus infizierten US-Präsidenten, bestätigte beim täglichen Pressebriefing am Montag, was Donald Trump bereits zuvor per Tweet angekündigt hatte: die Rückkehr ins Weiße Haus.

In den vergangenen 24 Stunden habe sich der Zustand des Präsidenten weiter verbessert, er habe alle Standardkriterien für die Entlassung aus dem Krankenhaus erfüllt oder übertroffen.

Er habe am Montag eine weitere Dosis des Medikaments Remdesivir erhalten, geplant sei, ihn danach nach Hause entlassen werde. Er sei mehr als 72 Stunden fieberfrei, Sauerstoffwerte und Atmung seien normal. Auch wenn er noch nicht ganz aus dem Gröbsten heraus sei, seien er und das Team übereingekommen, das sowohl die Werte als auch sein Zustand eine Rückkehr nach Hause zuließen.

Conley sagte aber auch, dass er erst kommende Woche Entwarnung für den Krankheitsverlauf geben könne. "Wenn wir durch das Wochenende bis zum Montag kommen und sein Zustand genauso bleibt oder sich verbessert, dann können wir alle schließlich erleichtert aufatmen." 

Trump werde auch im Weißen Haus und dem dort befindlichen Krankenhaustrakt "24 Stunden am Tag erstklassige medizinische Versorgung" bekommen. 

"Haben Sie keine Angst vor Covid"

Trump hatte zuvor bereits getwittert, dass er das Krankenhaus noch am Montag verlassen werde. "Haben Sie keine Angst vor Covid. Lassen Sie nicht zu, dass es Ihr Leben dominiert", schrieb Trump weiter. Man habe unter der Trump-Administration einige wirklich großartige Medikamente und Kenntnisse entwickelt. Er fühle sich besser, als vor 20 Jahren, 

Am Sonntag hatte der Präsident kurzzeitig die Klinik verlassen, um sich bei einer Fahrt in einem gepanzerten Geländewagen von Anhängern bejubeln zu lassen. Der Ausflug war zum Teil auf scharfe Kritik gestoßen.

Im engen Umfeld des US-Präsidenten wurde unterdessen eine weitere Corona-Infektion bekannt: Sprecherin Kayleigh McEnany wurde am Montag positiv getestet. Sie hatte noch am Vortag mit Reportern außerhalb des Weißen Hauses gesprochen und dabei keine Maske auf.

Seit Beginn der globalen Krise sind in den USA mehr als 7,4 Millionen Ansteckungen nachgewiesen worden, fast 210 000 Menschen sind nach einer Infektion gestorben.

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