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Leere Hallen, dafür virtuelle Fülle: Frankfurter Buchmesse digital

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Leere Hallen, dafür virtuelle Fülle: Frankfurter Buchmesse digital
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Nach dem ersten Messetag äußert sich die Frankfurter Buchmesse zufrieden über die Resonanz auf das neue Format. Wegen der Corona-Pandemie findet die 72. Ausgabe fast ausschließlich online statt.

Die Branche habe das digitale Angebot insgesamt "sehr gut angenommen". Ein weiteres, nicht unwesentliches Fazit: Bücher sind nötiger denn je.

"Sich in ein Buch begeben"

Es täten sich gerade Fenster auf, Zeitfenster, in denen man Zeit brauche für sich, sagt der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos. "Und die kann man mit dem Buch haben. Ich glaube, deswegen merken wir jetzt ein verstärktes Interesse von Jugendlichen, selbst von Kindern, die sagen, ich brauche eigentlich einen Moment Ruhe. Und ich will mich mit einem Thema beschäftigen, mich in ein Buch begeben."

Friedenspreis am Sonntag

Eine etwas andere digitale Ausgabe der weltweit wichtigsten Branchenmesse - aber dennoch mit einer Fülle von Neuerscheinungen. Insgesamt haben sich 4400 digitale Aussteller aus 110 Ländern angemeldet. Zahlreiche Autoren, Politiker, Sportler und Kulturschaffende stellen auf den Online-Plattformen ihre Bücher vor.

Auch die Teilnehmerzahlen der im Internet ausgerichteten Fachkonferenzen liegt nach Veranstalterangaben teilweise weit über denen, die in der Vergangenheit vor Ort erreicht wurden.

Die Buchmesse endet am Sonntag, dem 18. Oktober, mit der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels.