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US-Wahlkampf: Trump wirft Biden-Familie organisiertes Verbrechen vor

Donald Trump auf der Wahlkampfbühne in Macon, Georgia
Donald Trump auf der Wahlkampfbühne in Macon, Georgia Copyright Evan Vucci/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Copyright Evan Vucci/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
Von Euronews mit AFP
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Zweieinhalb Wochen vor der Präsidentenwahl in den USA hat Amtsinhaber Donald Trump die Familie seines Herausforderers Joe Biden ins Visier genommen. Über 20 Millionen Amerikaner haben bereits ihre Stimme abgegeben.

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Bei Wahlkampfauftritten in den Bundesstaaten Georgia und Florida hat US-Präsident Donald Trump die Familie seines Herausforderers Joe Biden angegriffen.

Diese sei eine Familie des organisierten Verbrechens. Außerdem attackierte Trump die Demokraten. Er warf ihnen eine Doppelmoral bezüglich des Grundrechts auf Besitz und Tragen von Waffen vor: "Sie verteufeln unsere großartige Polizei und Strafverfolgung, während sie gleichzeitig private Sicherheitsleute für sich selbst engagieren. Sie greifen jeden Tag den Zweiten Verfassungszusatz an, während sie bewaffnete Wachen beschäftigen. Und lassen Sie mich Ihnen sagen, dass ich das Einzige bin, was Ihnen und dem Zweiten Verfassungszusatz im Wege steht. Er wird belagert."

"Teufelskreis durchbrechen"

Joe Biden absolvierte einen Wahlkampfauftriit in Novi in der Nähe von Detroit im Staat Michigan. Er versprach ein Wirtschaftsprogramm, dass ethnische Minderheiten unterstützen soll: _"In den farbigen Gemeinden hier in Detroit und im ganzen Land stellt sich die Frage, wie wir den Teufelskreis durchbrechen können: In guten Zeiten hinkt man hinterher, in schlechten Zeiten ist man der Erste, der getroffen wird.
_

Und in der Erholungsphase ist man der Letzte, der wieder auf die Beine kommt. Die Antwort lautet: Gerechtigkeit, Strafjustiz, Polizeireform. Diese Nation ist stark genug, um sowohl ehrlich dem systemischen Rassismus entgegenzutreten, als auch stark genug, um unseren Familien und kleinen Unternehmen sichere Straßen zu bieten."

Vor Wahllokalen in den Staaten Louisiana und North Carolina bildeten sich lange Schlangen. Nach einer Erhebung der Universität Florida vom Freitag haben bereits mehr als 21,8 Millionen Amerikaner ihre Stimme abgegeben - das entspricht rund 15,7 Prozent aller Stimmen bei der Präsidentschaftswahl vor vier Jahren.

Zweieinhalb Wochen vor der Präsidentschaftswahl liegt Trump in Umfragen deutlich hinter seinem Herausforderer, teilweise um bis zu zehn Prozent.

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