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Mal keine Panne bei der Bahn an Weihnachten, dafür 50% weniger Fahrgäste

Berliner Hbf
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Kurz vor oder nach Weihnachten herum mit der Bahn zu reisen - eine Idee, die bei vielen noch vor einem Jahr Schweißausbrüche oder Albträume hervorgerufen hätte - ist in diesem Corona-Jahr fast reibungslos verlaufen. Ein Großteil der Züge erreichte ihr Ziel pünktlich: 89 Prozent trafen mit einer Verspätung von sechs Minuten oder weniger an ihren Zielbahnhöfen ein.

Wie die deutsche Bahn an diesem Montag mitteilte, nahmen in der Zeit vom 23.-27.12. gerade mal 700.000 Menschen die Züge des Unternehmens, um an ein Ziel ihrer Wahl zu kommen. Damit hat sich die Zahl der Reisenden im Vergleich zum Vorjahr halbiert.

Besonders Fernverkehrszüge seien im oben genannten Zeitraum gerade mal zu 25 Prozent ausgelastet gewesen - dabei hatte die Bahn über Weihnachten mit einer durchschnittlichen Auslastung von 35-40 Prozent kalkuliert. In den Vorjahren hatte das bundeseigene Unternehmen über die Weihnachtsfeiertage immer Spitzenwerte erreicht - im Durchschnitt zwischen 70 und 100 Prozent.

Trotz der erwartet geringen Nachfrage hatte die Bahn die Anzahl der Züge über die Feiertage deutlich erhöht. So waren etwa 100 zusätzliche Fernzüge eingesetzt worden, darunter 15 neue ICE-4-Züge. Damit sollte das bestehende Sitzplatzangebot erhöht werden, um gerade während der Feiertage das Ansteckungsrisiko gering zu halten.

Zudem wurden an mehr als zwölf deutschen Bahnhöfen rund 100.000 FFP-2-Masken vor allem an ältere Reisende verteilt.