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Mitten durch die Stadt: Erdrutsch zerstört Häuser in Norwegen, mehr als 20 vermisst

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Ein Auto hält nach einem Erdrutsch in einem Wohngebiet in Ask, in der Nähe von Oslo, am Rande des Abgrunds an, 30.12.2020
Ein Auto hält nach einem Erdrutsch in einem Wohngebiet in Ask, in der Nähe von Oslo, am Rande des Abgrunds an, 30.12.2020   -   Copyright  Fredrik Hagen/NTB via AP
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Rund 700 Menschen mussten nach einem Erdrutsch im Süden Norwegens evakuiert werden. Der Abgang ereignete sich am frühen Mittwochmorgen in der Ortschaft Ask, rund 40 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Oslo.

Zehn Menschen sind im Zusammenhang mit dem Erdrutsch verletzt worden, die Hälfte von ihnen musste im Krankenhaus behandelt werden, so die Polizei. Über Tote gibt es bislang keine Angaben. Zudem werden mindestens 21 Menschen vermisst, sagte Roger Pettersen, Einsatzleiter der Polizei. Von den Vermissten wohnen die meisten Menschen in der Gegend. Sie könnten zum Zeitpunkt des Ereignisses auch außer Haus gewesen sein.

Norwegian Rescue Service/NTB via AP
Erdrutsch in Ask, Norwegen, 30.12.2020Norwegian Rescue Service/NTB via AP
Fredrik Hagen/NTB via AP
Häuser am Rande des Abgrunds nach einem Erdrutsch in Ask, Norwegen, 30.12.2020Fredrik Hagen/NTB via AP

Gegen 4 Uhr morgen sei die zuständige Polizeidienststelle alarmiert worden, die sogleich eine großangelegte Rettungsaktion startete. Hubschrauber flogen die Menschen aus und das Rote Kreuz war mit im Einsatz. Der Erdrutsch erwischte auch mehrere Häuser in der Stadt.

Terje Bendiksby/NTB via AP
Rettungskräfte treffen vor Ort ein, Ask, Norwegen, 30.12.2020Terje Bendiksby/NTB via AP

Was den Erdrutsch ausgelöst hatte, war zunächst noch unklar. Allerdings hatte es in der Gegend zuletzt viele Niederschläge gegeben. Möglicherweise gilt auch der "instabile" Boden als eine mögliche Ursache. Hohe Berge gibt es in der Region allerdings nicht.