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USA: Historischer Winter in den Südstaaten - mehrere Tote

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USA: Historischer Winter in den Südstaaten - mehrere Tote
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In den Südstaaten der USA wütet weiterhin ein historischer Wintersturm mit rekordverdächtigen Temperaturen. Millionen Haushalten fehlte auch am Dienstagabend noch der Strom.

Die Behörden meldeten mehr als 20 Tote. Zu den Opfern gehörten mehrere Menschen, die nach einem Tornado im Küstenstaat North Carolina tot aufgefunden worden sind.

In der Stadt Houston in Texas starben eine Frau und ein Mädchen an einer Kohlenmonoxidvergiftung, weil sie den Motor ihres Autos in einer Garage laufen ließen, um sich zu wärmen.

Konservative Hardliner wettern gegen erneuerbare Energien

Wegen des Stromausfalls fiel in vielen Häusern auch die zumeist elektrische Heizung aus. Einige konservative Kommentatoren behaupteten fälschlicherweise, die Stromausfälle seien durch die Unzulänglichkeiten der erneuerbaren Energien verursacht worden.

Die Wetterlage sollte sich auch am Mittwoch zunächst nicht entspannen. Die Behörden im besonders betroffenen Bundesstaat Texas warnten unter anderem vor Eisregen.

Besonders hart trifft es die Südstaaten wie Texas, Louisiana und Kentucky, in denen es normalerweise nicht so kalt wird. Das Weiße Haus teilte mit, US-Präsident Joe Biden habe mit den Gouverneuren der betroffenen Staaten darüber gesprochen, alle verfügbaren Ressourcen einzusetzen, um den Menschen in diesem "historischen Sturm" zu helfen.