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Zirkus in Not

Akrobatinnen zeigen, was sie mit Hula-Hoop-Reifen anstellen können. Männer und Frauen werfen Flaggen Meter in die Höhe und fangen sie problemlos auf. Ein Clown stapft in großen Schritten über den geteerten Boden. Für die Vorführung der Zirkusnummern gibt es an diesem frühlingshaften Nachmittag einen ernsten Anlass. Zirkus- und Freizeitparkbeschäftigte aus mehreren Regionen Italiens haben sich am Freitag in Rom zusammengefunden, um über die existentielle Not einer ganzen Branche aufmerksam zu machen.

"Es ist von entscheidender Bedeutung, für alle unsere Künstler und auch für unsere Tiere zu öffnen. Denn leider sind wir jetzt schon 14 Monate ohne Arbeit. Wir haben keine finanziellen Rücklagen mehr für uns und für die Tiere. Damit unsere persönliche Zukunft und die Show gesichert ist, muss es wieder losgehen"
Vinicio Canestrelli Togni
Direktor des Lidia-Togni-National-Zirkus

Sie fordern die italienische Regierung auf, bei den nächsten Öffnungsschritten auch die Manegen zu berücksichtigen und weitere finanzielle Hilfen für die arg gebeutelten Zirkusbeschäftigten zur Verfügung zu stellen. Dank ihrer Hygienekonzepte und der Freiluft-Angebote sei das Infektionsrisiko gering, so die Schausteller*innen und Künstler*innen.