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Totenwache in Yangon

Mit einer Kerzen-Mahnwache erinnerten In Yangon, Myanmar, Demonstranten an alle, die ihr Leben verloren haben in den zwei Monaten seit dem Putsch, der die gewählte Regierung stürzte. Landesweit forderten viele Menschen die Rückkehr zu demokratischen Reformen und die Wiedereinsetzung der entmachteten Regierungschefin Aung San Suu Kyi. Nach Medienberichten («The Irrawaddy») sollen Einsatzkräfte wieder brutal durchgegriffen haben, mit Toten und Verletzten.

Nach neuen Schätzungen der Gefangenenhilfsorganisation AAPP (Assistance Association for Political Prisoners) sind seit dem Putsch vor genau zwei Monaten mindestens 536 Menschen von Einsatzkräften getötet worden – man rechne mit einer hohen Dunkelziffer.

su mit dpa