Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Modellprojekt in Sachsen: Mehr Freiheiten für negativ Getestete

euronews_icons_loading
Endlich wieder ins Café: Als Eintrittskarte braucht es einen negativen Covid-Test.
Endlich wieder ins Café: Als Eintrittskarte braucht es einen negativen Covid-Test.   -   Copyright  THOMAS KIENZLE/AFP or licensors
Schriftgrösse Aa Aa

Geschäftiges Treiben auf den Straßen von Augustusburg, ein Hauch von Normalität weht durch die sächsische Kleinstadt. Restaurants, Hotels, Geschäfte und das Museum empfangen wieder Gäste. Voraussetzung: ein negativer, aktueller Corona-Test.

Gemischte Gefühle

Die Augustusburger freut's - und auch Touristen wie Jens Bauer, für die Augustusburg durch das Lockerungsprojekt zum interessanten Ausflugsziel wird: "Wir finden das Projekt sehr schön. Endlich hat man die Möglichkeit, mal wieder ein Restaurant zu besuchen oder in den ein oder anderen Laden zu gehen."

Ob Gast oder Mitarbeiter: Wer am Modellprojekt teilnehmen will, muss zuerst einen QR-Code scannen, sich registrieren lassen und dann ab zum Corona-Abstrich.

Bei den Augustusburgen sorgt die neue Freiheit für gemischt Gefühle: "Es ist irgendwie so ein Mittelding, es fühlt sich normal an aber auf der anderen Seite ist man schon wieder etwas Besonderes, weil überall kommt man nur mit diesem QR-Code reinkommt", sagt ein Mann. "Und das heißt dann auch morgen ab zum nächsten Test, denn der gilt nur einen Tag."

Ab 1300 Corona-Patienten ist Schluss

Und: Der Negativnachweis ist kein Ersatz für Abstand und Maske, es gelten weiter strenge Hygieneregeln. Geschäfte und Gastronomie nehmen das gern in Kauf. Zumal sie wissen: Das Projekt kann schnell wieder vorbei sein.

Denn die Infektionszahlen steigen, derzeit liegt die Inzidenz in Augustusburg über 300. Und es gilt: Steigt die Zahl der Corona-Patienen in Sachsens Kliniken auf über 1300, geht es für Augustusburg zurück in den Lockdown.