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Eskalation im Nahen Osten: Zivile Opfer an erster Stelle

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Eskalation im Nahen Osten: Zivile Opfer an erster Stelle
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In der Nacht zum Mittwoch hat die Hamas nach Jerusalem auch Tel Aviv und andere Städte mit hunderten Raketen bombadiert. Israel reagierte mit massiven Vergeltungsschlägen. Der militärische Konflikt zwischen der radikalislamischen Terrororganisation und Israel fordert seit zwei Tagen viele zivile Opfer. Nach palästinensischen Angaben befinden sich unter den Toten im Gazastreifen auch viele Kinder.

Amateuraufnahmen zeigen die Raketenangriffe, die den Gazastreifen treffen
"Leider trifft es die Kinder am schlimmsten. Bis jetzt wissen wir, dass mehr als 30 Menschen gestorben sind, etwa 12 davon sind Kinder. Ich habe Kinder noch nie so verängstigt gesehen wie in diesen Stunden. Ich sehe, wie sich ihr Verhalten verändert. Sie zittern immer, sie haben immer Angst, wenn sie Explosionen hören."
Mazen Naim
Sprecher der Hilfsorganisation "Save the Children Gaza"

Menschenrechtsorganisationen und die Vereinten Nationen fordern auch mit Blick auf die Zivilbevölkerung ein sofortiges Ende der Luftschläge. Die Raketenangriffe seien eine unmittelbare Bedrohung für die Bewohner im Gazastreifen und in Jerusalem, Tel Aviv und Umgebung.

Die internationale Staatengemeinschaft meldet sich zu Wort

Die israelische Seite beklagt mindestens 5 Tote, so der Militärsprecher der Netanjahu-Regierung.

Netanjahu macht die Hamas für die Eskalation verantwortlich

Viele Häuser haben in mehreren israelischen Städten Schäden davongetragen. Sirenen heulten in der Wirtschaftsmetropole Tel Aviv die ganze Nacht über. Die Bewohner mussten sich in Bunkern in Sicherheit bringen.