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Schwerste Raketenangriffe auf Tel Aviv seit Beginn des Nahostkonflikts

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Schwerste Raketenangriffe auf Tel Aviv seit Beginn des Nahostkonflikts
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Die israelische Metropole stand die Nacht zum Mittwoch über unter schrafem Beschuss. Mindestens drei Menschen starben. Israels Armee antwortete mit den schwersten Luftschlägen seit 2014. Das Gesundheitsministerium in Gaza spach von 35 getöteten Palästinensern. Der UN-Sicherheitsrat will erneut tagen.

Schon am Dienstagabend hatte es mehr als 100 Angriffe der Hamas auf Tel Aviv gegeben. Zuvor waren zwei Frauen beim Beschuss der israelischen Stadt Aschkelon getötet.

In Gaza wurden mehrere der 28 Todesopfer zu Grabe getragen, die durch israelische Luftangriffe getötet worden waren. Unter den Toten waren laut palästinensischen Angaben neun Kinder. Nach Berichten örtlicher Medien und von Augenzeugen wurden drei Kinder durch israelische Luftangriffe getötet, die übrigen sechs durch die fehlgeleiteten Raketen der Extremisten.

Die Lage war eskaliert, nachdem sich israelische Sicherheitskräfte und Palästinenser seit Tagen rund um den Tempelberg in Jerusalem Straßenschlachten geliefert hatten. Hintergrund der gewaltsamen Auseinandersetzungen waren von Israel geplante Räumungen der Häuser palästinensischer Familien in Ost-Jerusalem sowie teilweise Verbote, die Al-Aksa-Moschee aufzusuchen.

Israels Armee veröffentlicht auf Twitter Videos, die zeigen, wie Raketen vom sogenannten "Iron Dome", dem israelischen Abwehrsystem, abgefangen werden.