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Lehren ziehen aus Covid-19: Europäischer Rat für Internationalen Pandemievertrag

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Von su mit AP, AFP
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Lehren ziehen aus Covid-19: Europäischer Rat für Internationalen Pandemievertrag
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Der Europäische Rat - das Gremium der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union - hat einen Beschluss angenommen, mit dem die Aufnahme von Verhandlungen über einen internationalen Pandemievertrag unterstützt wird.

Einen internationalen Pandemievertrag hatte der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, zum ersten Mal im November 2020 auf dem Pariser Friedensforum vorgeschlagen.

GERECHTE VERTEILUNG

Ein Vertrag könnte darauf abzielen, eine gerechte Verteilung von persönlicher Schutzausrüstung und Impfstoffen sicherzustellen, nachdem die reichen Länder hier im vergangenen Jahr verstärkt zugegriffen haben.

Die Idee wird von mehr als zwei Dutzend Ländern unterstützt, darunter Großbritannien, Frankreich und Deutschland – aber nicht den USA.

Im Februar hatten die Staats- und Regierungschefs der EU die Notwendigkeit einer globalen multilateralen Zusammenarbeit unterstrichen, um besser mit aktuellen und künftigen Gesundheitsbedrohungen fertigzuwerden.

Sie einigten sich darauf, im Rahmen der WHO an einem internationalen Vertrag über Pandemien zu arbeiten und die globale Gesundheitssicherheit voranzutreiben.

LEHREN AUS DER PANDEMIE

Am 30. März hatten sich führende Politiker aus aller Welt mit Charles Michel und dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, zu einem offenen Aufruf für einen internationalen Vertrag über Pandemien zusammengetan, der die Lehren aus der COVID-19-Pandemie ziehen soll.

Sie erklärten, dies würde es Ländern weltweit ermöglichen, nationale, regionale und globale Fähigkeiten auszubauen und damit die Widerstandsfähigkeit gegenüber künftigen Pandemien.

Die Weltgesundheitsversammlung, das höchste Entscheidungsorgan der WHO, wird den Prozess voraussichtlich während ihres (virtuellen) Treffens unterstützen, das am 24. Mai beginnt.

su mit AP, AFP