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USA: Marke von 600.000 Corona-Toten überschritten

Von Euronews mit dpa
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USA: Marke von 600.000 Corona-Toten überschritten
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In den USA sind seit Beginn der Pandemie mehr als 600.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das geht aus Daten der Johns Hopkin-Universität in Baltimore hervor.

Ende Februar hatte die Zahl der Toten in den USA die Marke von einer halben Million überschritten. In keinem anderen Land der Welt gibt es so viele Tote im Zusammenhang mit dem Erreger. Aufgrund des Impffortschritts waren die täglich registrierten Todeszahlen in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen - rund 340 Todesfälle werden derzeit pro Tag verzeichnet. In den USA leben rund 330 Millionen Einwohner.

Die Vereinigten Staaten sind in absoluten Zahlen auch mit Blick auf die nachgewiesenen Infektionen - mittlerweile knapp 33,5 Millionen - das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land. Sorge bereitet zunehmend zudem die hochansteckende Delta-Variante.

Frankreich: Impfalter auf 12 Jahre gesenkt

In Frankreich können nun auch Kinder ab 12 Jahren gegen das Coronavirus geimpft werden. Mit dieser Maßnahme soll schneller eine Herdenimmunität im Land erreicht werden.

Im Pariser Stade de France war der Run gleich am ersten Tag groß. "Ich glaube, es ist gut, dass er so schnell wie möglich geimpft wird", erzählt eine Mutter, die ihren Sohn begleitet. "Für ihn, für uns, für seine Oma, für alle um ihn herum."

Moskaus Krankenhäuser in Alarmbereitschaft

In Russlands Hauptstadt Moskau steigen die Infektionen wieder dramatisch an. Innerhalb eines Tages wurden über 6.000 neue Corona-Fälle registriert - so viele wie seit Monaten nicht mehr. In einigen Krankenhäusern wurden die Stationen für Covid-19-Patienten wieder geöffnet.

Moskaus Bürgermeister Sergey Sobyanin erklärte, wie wichtig die Impfungen sind:"Alle Impfzentren sind geöffnet, wir laden die Menschen ein, aktiv zu werden und sich impfen zu lassen. Um sich selbst und Ihre Lieben zu schützen."

UK: Kultur ist verärgert

Derweil haben in Großbritannien Kulturschaffende die Verlängerung der Corona-Maßnahmen bis zum 19. Juli kritisiert. Man fühle sich nicht ernstgenommen, hieß es einhellig in der Theaterbranche der Hauptstadt London.

Eigentlich sollten in der kommenden Woche sämtliche Kontaktbeschränkungen fallen und auch Nachtclubs und Theater wieder öffnen dürfen. Doch daraus wird nichts. Der bislang für den 21. Juni geplante "Tag der Freiheit" wird somit um bis zu vier Wochen verschoben.