Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Start mit Verspätung: Gespräche über Venezuela-Krise

Access to the comments Kommentare
Von Euronews
euronews_icons_loading
Unterstützer der Maduro-Regierung demonstrieren vor dem Ort der Gespräche in Mexico City
Unterstützer der Maduro-Regierung demonstrieren vor dem Ort der Gespräche in Mexico City   -   Copyright  Marco Ugarte/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Schriftgrösse Aa Aa

In Mexiko gehen die Gespräche zwischen Venezuelas Regierung und der Opposition in die nächste Runde. Wenn auch mit etwas Verzögerung, die Regierungsdelegation war zunächst nicht angereist. Grund war ein Streit um die Aussage der norwegischen Regierungschefin Erna Solberg bei den Vereinten Nationen. Diese hatte Venezuelas Präsidenten Nicolas Maduro kritisiert – und das, obwohl Norwegen eigentlich eine neutrale Vermittlerrolle einnimmt. Versöhnliche Worte von Norwegens Chefvermittler:

"Die Gruppe der norwegischen Vermittler möchte betonen, dass sie streng unparteiisch handeln wird", so Dag Halvor Nylander. "Es tut uns Leid, dass die Erklärung bei den Vereinten Nationen Einfluss auf das Vertrauen in unsere Vermittlerrolle haben kann."

Bei den Gesprächen geht es darum, die Krise in Venezuela in den Griff zu bekommen, es geht um das Thema freie Wahlen und darum, politische Gefangene freizulassen. Die jahrelange Krise von Wirtschaft und Politik hat dazu geführt, dass es der Bevölkerung am Nötigsten fehlt. Während sich die Regierung unter Nicolas Maduro mit allen Mitteln an die Macht klammert, hat es die Opposition um den selbst ernannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó bisher nicht geschafft, einen nennenswerten Einfluss aufzubauen.