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"Game Over" in Berlin ist die perfekte Spielwiese für Kunst 3.0

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"Game Over" - Kunstwelt 3.0: Von Analog bis Krypto
"Game Over" - Kunstwelt 3.0: Von Analog bis Krypto   -   Copyright  AP / Game Over
Von Anja Bencze mit AP / Game Over
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Die Ausstellung heißt "Game Over" passend zum Ort, an dem sie stattfindet, in einer ehemaligen Spielhalle am Berliner Nollendorfplatz.

Wo einst Spielautomaten und Kasinotische standen, flimmern jetzt Bildschirme und Hologramme. Für Einblicke in die digitale Meta-Ebene sorgt eine eigens entwickelte App.

Das Künstlerkollektiv "Die Dixons" lädt zum ultimativen Kunsterlebnis - von analoger Installation bis Augmented Reality. Und noch viel mehr als das.

"Wir sind eine große Familie"

Kimo von Rekowski zählt auf: "Street art, Urban art, Tape art, Fine art, Projection Mapping, 3D, Motion Design. Ja, wir sind eine große Familie, ein großes Netzwerk und wir wollen was Neues kreieren, was Neues was es noch nie gegeben hat und das versuchen wir hier in Game Over."

Völlig neu ist laut Künstlerkollektiv der Einsatz blockchainbasierter Kunst oder "NFT"-Kunst (non-fungeable-token.) also digital verschlüsselte Kunstobjekte.

Rund 60 KünstlerInnen sind an der interdisziplinären Schau beteiligt. Ein wiederkehrendes Motiv ist die Mona Lisa, etwa von der Tape Art-Künstlerin Valeria Losikave (Fabifa), im Berliner Stil "verschönt", wie sie sagt.

Pressefoto
Game Over BerlinPressefoto

"Die Wände lösen sich auf"

Stefan Busch vom Künstler-Kollektiv "Tape That" hat einen ganzen Raum mit Klebeband und Licht verzaubert und hofft auf einen psychodelischen Effekt.

"Meine Hoffnung ist, dass die Leute hier in dem Raum wirklich das Gefühl kriegen, sie lösen sich auf, die Wände lösen sich auf, die Dimensionen lösen sich auf. Und alles fängt an, ein bischen zu verschwimmen."

Bereits vor vier Jahren gab es ein ähnliches Urban Art Projekt der Gruppe, "The Haus", damals in einer ehemaligen Bank. Diesmal werde es noch bunter, lauter und multi-dimensionaler, heißt es in der Pressemitteilung.

"Game Over" erstreckt sich wie ein Erlebnispark auf über 2.000 Quadratmetern Fläche. Die Schau geht noch bis Ende des Jahres, der Verkauf der Tickets erfolgt ausschließlich online.