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Überschattet von niedriger Impfquote: Super-Wahlsonntag in Bulgarien

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Von Euronews mit dpa, AP
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Ein orthodoxer Priester gibt seine Stimmzettel in Bankya ab, einem Vorort von Sofia
Ein orthodoxer Priester gibt seine Stimmzettel in Bankya ab, einem Vorort von Sofia   -   Copyright  Giannis Papanikos/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.

Rund 6,7 Millionen Wahlberechtigte in Bulgarien sind heute aufgerufen, über ein neues Parlament und ein neues Staatsoberhaupt abzustimmen.

Dem amtierenden Präsidenten Rumen Radew räumen Umfragen gute Chancen auf eine Wiederwahl ein.

Oppositionsführer Kiril Petkow gab wie Radew seine Stimme in Sofia ab. Der Harvard-Absolvent steht an der Spitze der neugegründeten Anti-Korruptionspartei "Wir führen den Wandel fort", die mit bis zu 16 Prozent der Stimmen rechnen kann.

Stärkste Kraft im Parlament dürfte die bürgerliche GERB-Partei des früheren Regierungschefs Boiko Borissow werden. Umfragen prohezeien ihr bis zu 24 Prozent der Stimmen. Weil die GERB aber Schwiriogkeiten habwen dürfte, Koalitionspartner zu finden, könnte nach Einschätzung von Meinungsforschern eine reformorientierte Regierung entstehen.

Erwartet wird, dass sechs oder sieben Parteien der Sprung über die Vier-Prozent-Hürde gelingt.

Überschattet wird der Wahltag von in die Höhe schnellenden Corona-Infektionszahlen. In Bulgarien sind erst rund ein Viertel der Erwachsenen vollständig geimpft. Das entspricht der niedrigsten Quote in der EU.