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Astronomen bewundern längste Mondfinsternis seit 600 Jahren

Amateurastronomen in Mexiko-Stadt haben dem kalten Wetter getrotzt um eine Mondfinsternis zu beobachten, auch wenn der wolkenverhangene Himmel nur kurze Ausblicke auf die längste Mondfinsternis seit fast 1.000 Jahren gewährte.

Auch in der portugiesischen Stadt Porto konnten Fans den Beginn der Mondfinsternis bewundern. Zeitrafferaufnahmen zeigen die rötliche Färbung des Mondes, während sich der Erdschatten über den Erdtrabanten legt. Eine Mondfinsternis tritt auf, wenn sich die Erde genau zwischen den Mond und die Sonne schiebt.

Nordamerika galt als einer der besten Orte auf der Erde, um die dreieinhalbstündige Sonnenfinsternis zu sehen, aber auch in Mittelamerika konnten Astronomen das Naturschauspiel in vollem Umfang verfolgen.

Die Finsternis begann um 00:02 Uhr (06:02 Uhr GMT), eine Stunde und 15 Minuten später begann der Mond seinen Transit über den Kernschatten, wodurch er sich plötzlich verdunkelte und auf der Oberfläche eine rötliche Färbung zeigte.