Unruhen in Kasachstan beeinflussen Bitcoinmarkt

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Die Staatsmacht dreht das Internet ab, die Hashrate ist um 12 Prozent gesunken.

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Die staatliche kasachische Telekommunikationsgesellschaft hat den Usern seit den Auseinandersetzungen das Internet abgedreht und dies hat eine enorme Auswirkung auf den Krypto-Markt weltweit. Kasachstan gehört nämlich zu den wichtigsten Standorten für Bitcoin-Mining.

Beim Mining ist Rechenleistung unabdingbar und ohne ein stabiles Internet kann keine Kryptowährung geschürft werden. Verglichen mit August vergangenen Jahres ist die Hashrate seit den Unruhen um 12 Prozent gesunken. Die Hashrate gibt die Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks an.

Nach Schätzungen der Universität Cambridge stand Kasachstan für etwa 18 Prozent des Bitcoin-Minings der ältesten Kryptowährung. Nur die USA liegen hier noch weiter vorn.

Es wird vermutet, dass die Staatsmacht das Internet abgeschaltet hat, damit die Menschen keine Informationen über die Unruhen bekommen können.

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