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Russischer Truppenabzug: "Westen hat sich blamiert"

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Von Euronews  mit dpa
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Russischer Truppenabzug: "Westen hat sich blamiert"
Copyright  AP/Russian Defense Ministry Press Service

Inmitten des Konflikts mit der Ukraine hat Russland nach eigenen Angaben mit dem Abzug von Truppen im Süden und Westen des Landes begonnen. Die ersten Soldaten sollten noch am Dienstag an in ihre ständigen Stützpunkte zurückkehren, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, in Moskau.

Konaschenkow erklärte: "Wenn das Manöver beendet ist, kehren die Soldaten an ihre Stützpunkte zurück. Die Einheiten im Süden und Westen haben ihre Übungen beendet und haben daher mit der Rückkehr begonnen. Sie kehren in ihre Garnisonen zurück. Militärtechnik wird auf Schienen und Straßen zurückverlegt."

Zuvor hatte bereits Verteidigungsminister Sergej Schoigu angekündigt, dass einige Übungen kurz vor dem Abschluss stünden. Um wie viele Soldaten es sich handelte, war zunächst unklar.

Andere Manöver liefen weiter, auch im Nachbarland Belarus. Konaschenkow betonte, dass Russland einen "Komplex von großangelegten Maßnahmen zur operativen Ausbildung von Truppen und Streitkräften" fortsetze. Dennoch wurde das Vorgehen als möglicher Schritt der Entspannung gewertet. Die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, schrieb im sozialen Netzwerk Telegram: "Der 15. Februar 2022 wird als Tag des Scheiterns der westlichen Kriegspropaganda in die Geschichte eingehen." Der Westen habe sich blamiert.

Der Westen hatte auf die russischen Manöver äußerst besorgt reagiert.

Die USA befürchten, dass die Truppenbewegungen sowie ein Aufmarsch Zehntausender Soldaten entlang der ukrainischen Grenze der Vorbereitung eines Krieges dienen. Russland weist das zurück.

Im Schwarzen Meer hielten unterdessen mehr als 30 russische Kriegsschiffe unterschiedlicher Klassen ein weiteres Manöver unter Einsatz von Artillerie ab. Bei der Übung der Schwarzmeerflotte wurde nach Angaben des Verteidigungsministeriums aus schweren Geschützen gefeuert, um die Zerstörung eines feindlichen U-Bootes zu trainieren.

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