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Kriegsgräuel in Butscha: Wer versuchte die Toten zu begraben, wurde beschossen

Dutzende Tote finden unweit der Kirche von Butscha ihre letzte Ruhestätte
Dutzende Tote finden unweit der Kirche von Butscha ihre letzte Ruhestätte Copyright  AP/Satellite image ©2022 Maxar Technologies
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Von Euronews mit AFP
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Ein Verwaltungsbeamter erzählt, dass sie die Toten von Butscha zunächst nicht bestatten durften.

Serhii Kaplychnyi hat niemals daran gedacht, dass ihm die Schrecken des Krieges so nah kommen würden. Der Beamte der Stadtverwaltung musste mit ansehen, wie sich die Straßen von Butscha während der russischen Besatzung mit Leichen füllten. Es war ihnen zunächst nicht einmal erlaubt, die Toten zu beerdigen:

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"Das ist der Umkreis, in dem uns die Russen uns erlaubt haben, die Leichen einzusammeln und zu beerdigen. Aber als unsere Männer da rausgingen, schossen sie an den Kontrollpunkten auf ihre Fahrzeuge. Sie haben die Leichen auf ihr eigenes Risiko geholt, damit sie nicht von den Hunden aufgefressen werden."

Frauen, Männer, Senioren, die Kriegsgräuel machen vor niemandem Halt. Den Menschen aus Butscha bleibt Trauer und Unverständnis: "Ich würde das nicht einmal meinem schlimmsten Feind wünschen. Eine Mutter gebärt Kinder und jede Mutter kämpft mit dieser Situation. Es tut weh. Diese Wunde wird nicht heilen", sagt eine Anwohnerin.

Satellitenbilder zeigen die Massengräber unweit einer Kirche in Butscha, in denen Dutzende Tote in Plastesäcken begraben werden. Russland bestreitet, dass seine Soldaten für diese grausigen Taten verantwortlich sind. Die Ukraine hingegen hat keine Zweifel.

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