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Papst prangert immer schrecklichere Grausamkeit in der Ukraine an

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Von Euronews  mit AFP, AP
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Der Papst zeigt eine ukrainische Flagge aus Butscha bei einer Audienz in Rom, 06.04.2022
Der Papst zeigt eine ukrainische Flagge aus Butscha bei einer Audienz in Rom, 06.04.2022   -   Copyright  AFP

Während seiner wöchentlichen Audienz hat Papst Franziskus am Mittwoch nach dem gewaltsamen Tod von Zivilisten in der ukrainischen Stadt Butscha die "immer schrecklichere Grausamkeit" in der Ukraine angeprangert. Der 85-Jährige hielt eine ukrainische Fahne hoch,

Diese Fahne komme aus dem Krieg, aus der Märtyrer-Stadt Butscha. Er begrüße die anwesenden ukrainischen Kinder, heiße sie willkommen und bete mit ihnen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg habe man versucht, die Grundlagen für eine neue Ära des Friedens zu schaffen, so der Pontifex weiter. Leider lerne die Menschheit nie dazu. Die alte Geschichte der konkurrierenden Weltmächte setze sich fort.

Die Entdeckung von Hunderten Leichen in Massengräbern oder auf den Straßen von Butscha hat weltweit Empörung ausgelöst.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskij hat die Tötungen als "Kriegsverbrechen" und "Völkermord" bezeichnet.

Der Kreml hat die Anschuldigungen zurückgewiesen und behauptet, die Bilder aus Bucha und anderen Städten seien von den ukrainischen Streitkräften gefälscht oder die Toten seien erst nach dem Abzug der russischen Soldaten ums Leben gekommen.